Manchmal ist weniger Rasen mehr.
Vor allem mehr Natur.

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Steinhauer-Denkmal: Von der Idee zur Tat

Bis zum Jahr 1940 lebte das Dorf Thomasberg von seinen Basalt-Steinbrüchen. Der Beruf des Steinhauers war deswegen häufig zu finden unter den Dorfbewohnern. Im Jahr 1997 wurde dieser Zunft ein Denkmal gesetzt, das bis heute auf dem Thomasberger Dorfplatz einen prominenten Standort hat. Umgeben ist das Denkmal von einer baumbestandenen Grünfläche.

Diese Grünfläche durch Wildblumen aufzulockern und bunter zu gestalten, war ursprünglich das Projekt von Jochen Schimmel, der als Mitglied der Klimagruppe einige helfende Hände hinzubekommen hat. Das Projekt lebte also als eines der ersten Begrünungsprojekte der Klimagruppe Königswinter auf. Es wurde erneut geplant, Wildblumensamen und Stauden besorgt, die Fläche gepflegt und gestaltet. So präsentiert sich das Beet wunderschön und es summt und brummt, wo man nur hinsieht.

Dank Jochen Schimmel ist das Steinhauerdenkmal in Thomasberg  durch den Wildblumenstreifen aufgewertet, den die Klimagruppe seit der Erstellung regelmäßig weiter pflegt. Die Mitglieder der „Steinhauer-Gruppe“ sind an ihren orangenen Warnwesten mit dem Logo der Klimagruppe Königswinter gut zu erkennen. 

Nicht immer sieht ein Wildblumenstreifen aus wie ein Beet im klassischen Sinne. Man mag zeitweise im Winter oder im Herbst denken, es sei ungepflegt. Das ist nicht der Fall, sondern ganz normal, denn es handelt sich ja nicht um hochgezüchtete, bunte Pflanzen aus dem Baumarkt, sondern um in unserer Region natürlich vorkommende Wildpflanzen, die vor allem den Insekten ein reiches Buffet bieten sollen. 

Die Schönheit liegt hier oft im Detail. Darum freuen wir uns über alle Menschen, die sich die Zeit nehmen, hinzuschauen und zu entdecken!

Genauer hinschauen lohnt sich! Denn im Schaukasten am Steinhauer finden Sie regelmäßig interessante neue Infos zur „Pflanze des Monats“ und darüber hinaus allgemeine aktuelle Informationen.

Beetpaten gesucht!

 

Für unsere Begrünungsprojekte suchen wir Menschen. die Freude an der Pflege der Blühflächen haben. Wir freuen uns über jeden, der uns hilft, die kleinen Habitate am Leben zu erhalten. Und – mögen Sie?

Über die Autorin 

Barbara Schlüter

ist in der StadtNatur-Gruppe aktiv und kümmert sich um die Pressearbeit