
Die alte Kulturform der Streuobstwiese,
von der Klimagruppe gepflegt
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Unsere Streuobstwiese in Heisterbacherrott
Eine Streuobstwiese heißt nicht so, weil dort das Obst vom Baum fällt und traurig vergammelt. Der Begriff besagt, dass auf dieser Wiese Obstbäume ohne Ordnung, also verstreut, angepflanzt wurden. Die klassische Streuobstwiese besteht aus sogenannten Hochstämmen, also Obstbäumen, die über vier Meter hoch werden. Die Abstände der Bäume sind so gewählt, dass sie das ganze Jahr von allen Seiten Licht bekommen, denn das sorgt für eine reichhaltige Ernte. Abernten lassen sich solche Bäume dann allerdings nur per Leiter.
Eine solche Streuobstwiese haben wir als Klimagruppe in Heisterbacherrott am Lauterbachtal gepachtet. Dort lassen wir der Natur ihren Lauf und freuen uns über die Früchte, die nicht nur Menschen, sondern auch Nagern, Insekten, Spinnen, Schnecken und Vögeln eine Nahrungsgrundlage bieten. Das Gras unter den Bäumen mähen wir regelmäßig. Wildblumen werden von den Sensen allerdings akribisch verschont. Denn sie locken die Insekten an, die wiederum die Obstbäume bestäuben.



