
Weil Klimaschutz in der Gemeinschaft besser funktioniert, haben wir uns der LocalZero-Organisation angeschlossen.
Vereinsleben
Wir sind jetzt LocalZero-Mitglied
Wer im Klimaschutz etwas erreichen will, muss viel Arbeit investieren – ehrenamtlich. Damit der Aufwand vertretbar bleibt, unterstützt das Netzwerk LocalZero mit Best Practices und Erfahrungsberichten die Arbeit Ehrenamtlicher vor Ort. Damit Deutschland Stadt für Stadt das Ziel von null Emissionen klimaschädlicher Gase erreicht.
Viele Städte machen bereits mit. Seit Anfang 2026 ist auch die Klimagruppe Königswinter Teil des Netzwerkes LocalZero. Selbst eine Organisation aus Ehrenamtlichen, wird Local Zero durch den eingetragenen Verein GermanZero getragen. Als Klimagruppe profitieren wir durch Ideen und die Blaupausen bereits erfolgreich abgeschlossener Klimaschutzprojekte in anderen Städten. Local Zero hilft uns bei der Umsetzung unserer Projekte. Wenn ihr auch Klimagruppen seid: Vernetzt euch, lasst euch inspirieren und unterstützen!
Was genau tut LocalZero für uns in Königswinter?
- Wir planen beispielsweise im November 2026 einen „Tag des offenen Heizungskellers“ in Königswinter. LocalZero hilft uns beim Start des Projekts und betreut uns bis mit Tipps und konkreter Unterstützung, bis der Tag stattfindet.
- LocalZero hilft, die Kräfte zu bündeln: Über LocalZero lernen wir andere Klimagruppen kennen, tauschen uns aus, lernen von einander. LocalZero kann uns den Weg weisen zu Städten mit ähnlichen Herausforderungen wie Königswinter. Wir starten nicht bei Null, sondern bauen auf dem auf, was andere bereits umgesetzt haben.
- LocalZero ist hervorragend organisiert und hilft bei allen Fragen rund um die Klimagruppe, z.B. Gewinnen neuer Mitglieder.
- Regelmäßige Bundes- und Regionaltreffen dienen der Vernetzung. Solche Treffen verströmen eine Menge Energie, die in der Ehrenamtsarbeit beflügelt. Dort erleben wir, dass andere Städte dieselben Herausforderungen zu lösen haben: Königswinter ist eine Klima-Insel unter vielen, wir wachsen mehr und mehr zusammen. Gemeinsam werden wir immer stärker.
Mit unseren direkten Nachbargemeinden haben wir uns schon vernetzt und tauschen uns laufend aus. LocalZero erleichtert die Vernetzung bundesweit mit anderen Gemeinden, so dass alle von einander profitieren können. Denn zusammen kann man mehr bewegen, um das Raumschiff Erde doch noch in die richtige Richtung steuern. Durch den Austausch muss nicht jede Klimagruppe wieder bei Null anfangen, sondern lernt von den anderen und kommt besser und schneller zum Ziel.
Am Wochenende 13./14.6. haben wir am ersten Vernetzungstreffen der Regionalgruppen West und Süd in Heidelberg teilgenommen. Dort haben wir best practices gelernt, eine riesige Agri PV-Anlage besucht, erfahren wie wichtig Bürgerenergien bei der Energiewende sind, und wir haben das Konzept Miniwald aus Mannheim kennengelernt. Nach zwei Tagen sind wir mit einer Menge Ideen und neuer Kontakte glücklich zurückgekehrt:- kurzum: Lernen, Inspirieren, Austausch!

Solche senkrecht aufgebauten PV-Elemente können in der Landwirtschaft als Zäune dienen. Zwischen den Reihen ist Platz für den Anbau von Feldfrüchten; die Befahrbarkeit durch landwirtschaftliche Maschinen ist gegeben. Gleichzeitig beschatten sich die Elemente nicht gegenseitig.
Über die Autorin
Julia Mülhausen
ist Vorsitzende und Sprecherin der Klimagruppe. Sie kümmert sich um den Instagram-Account, schreibt unseren Ernährungs-Blog und ist in allen Gruppen ein bisschen beschäftigt.
